FC Köniz - FC Stade Nyonnais

FC Köniz - FC Stade Nyonnais

12.08.2018 18:07

Unentschieden nach intensivem Kampf

Die letzte Begegnung gegen den FC Stade Nyonnais endete mit einer hohen Niederlage für den FC Köniz. Heute musste also ein Sieg her. Der FC Stade Nyonnais ist für seine offensive Stärke bekannt. Es gilt also zu verteidigen, aber auch Tore zu schiessen.


Das heutige Spiel war auf beiden Seiten intensiv. Die Nyonnais waren dem FC Köniz jedoch öfters überlegen. Nicht zuletzt durch ihr offensives Pressing konnten sie brillieren, die Könizer Verteidigung war nahezu dauernd beschäftigt. So drang Mobulu bereits in der 4. Minute zum Könizer Tor und kam zu seiner ersten Torchance. Doch auch die Könizer liessen nicht lange auf sich warten. In der 16. Minute hatte Miani die etwa schönste Torchance des ganzen Spiels. Von einer Entfernung von ca. 30 Meter schoss er den Ball sauber zum Tor und verfehlte dies nur um wenige Zentimeter. Die Nyonnais hatten aber einen starken Ballbesitz und verloren beinahe keine Bälle.


Nach der Trinkpause in der 28. Minute kamen die Könizer vermehrt in den gegnerischen Strafraum rein und fanden besser ins Spiel. Vielleicht ein Tor für die Könizer in der ersten Halbzeit? Scheint völlig unmöglich. Die Nyonnais-Verteidigung lässt kaum jemanden durch. Dies wurde in den letzten 10 Minuten vor Halbzeitende richtig deutlich. Die Nyonnais stürmten dauernd nach vorne und hielten die Könizer Verteidiger auf Trab. Doch sie trafen nicht. Flanken, Kopfschüsse, direkte Schüsse – nichts kam ins Tor von Leite. Eine sehr intensive und starke Halbzeit!



Tore in der zweiten Halbzeit
Der Beginn der zweiten Halbzeit war ungefähr so, wie das Ende der ersten Halbzeit. Schnell, intensiv, chancenreich und impulsiv. Nach einem Foul an Franjic, sah der Nyonnais Hebib die gelbe Karte dafür. Es gab Freistoss für den FC Köniz. Bicvic brachte den Ball direkt ins Tor und Köniz ging mit 1:0 in Führung (49.). Die Nyonnais liessen sich aber nicht entmutigen. Bereits in der 55. Minute dribbelte sich Chentouf nach vorne durch die Könizer Verteidigung und schoss von der rechten Seite her in die linke Ecke des Tores und glich damit zum 1:1 aus. Der Torwart hatte keine Chance. Doch die Könizer blieben konzentriert und stürmten weiter nach vorne. Sie verpassten etliche Torchancen. Der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. So verteilte sich der Ballbesitz auch mehr als in der ersten Halbzeit.


Nach einer weiteren Trinkpause und Spielerwechsel auf beiden Seiten, kamen die Nyonnais wieder vermehrt zu Ballbesitz. So hatte der Nyonnais Titie 2 Torchancen (83. Und 85.) im Könizer Strafraum, fand aber keinen Mitspieler, der den Ball ins Tor befördern konnte. Auch der Könizer Adjei stand praktisch alleine vor dem Nyonais Torwart Mutombo (87.) und verpasste die Torchance, weil er auf dem Boden ausrutschte. In der Nachspielzeit gaben beide Mannschaften nochmal alles. Auf beiden Seiten wurde gekontert. Die Nyonnais fanden jedoch keine Lücken und die Könizer trafen nicht. Nach einem Foul an Makshana, gab es Freistoss für den FC Köniz. Diesen führte Makshana auch selber aus. Es war ein brillanter Schuss aufs Tor. Mutombo konnte den Ball noch mit seinen Fingerspitzen oberhalb seines Kopfes berühren und wehrte ihn ab. 

Auch wenn die Nyonnais viel Ballbesitz hatten und offensiv stark gespielt haben, mit einem Punkt können die Könizer nicht zufrieden sein. Zu Viele Chancen wurden verpasst. Jetzt gilt es aber den Fokus auf den Helvetia Schweizer Cup zu setzten. Das nächste Spiel findet am 18. August gegen den FC Sion statt.



Telegramm
Sportplatz Liebefeld
Tore: 1:0 Bicvic (49.), 1:1 Chentouf (55.).

FC Stade Nyonnais: Mutomo – Di Gregorio, Tall (39. Adomako), Hebib, Titie, - Delley (82. Dessarzin), Stevanovic (90. Guyon) - Zambrella, Mobulu (66. Kok), Fargues - Chentouf
FC Köniz: Leite - Pfünder, Cinquini, Tugal, Donato - Akbulut, Bicvic (81. Naili) – Ramadani (52. Makshana), Adjei (63 Dangubic),  Miani – Franjic (90.  Emurli)

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