Basel U-21 gewinnt dank guter erster Halbzeit

Basel U-21 gewinnt dank guter erster Halbzeit

21.04.2018 16:50

Köniz tut sich in Basel lange Zeit schwer und verliert 0:2.

Eine Woche nach dem hochverdienten Derbysieg gegen den FC Breitenrain zeigte sich der FC Köniz bei der U-21 des FC Basel in einer schwächeren Form.
Es waren die jungen Basler, die von Beginn weg das Spieldiktat übernahmen und mit aggressivem Pressing und schnellen Kombinationen bei sommerlichen Temperaturen den Druck auf das Schindler-Tor hoch hielten. Vor allem die rechte Angriffsseite der Basler mit dem Ex-Meister Davide Callà und dem späteren Torschützen Alessandro Stabile war immer wieder brandgefährlich.
Basel war in der ersten Viertelstunde sichtlich bestrebt früh in Führung zu gehen. Köniz konnte die ersten 15 Minuten noch schadlos überstehen. In der 20. Minute setzte sich dann Callà auf dem rechten Flügel gekonnt durch und hatte noch genügend Zeit und bewies eine gute Übersicht, als er den in die Mitte gelaufenen Aussenverteidiger Stabile anspielte. Der Kleinste war in dieser Szene der Grösste - er kam vor Guto zum Kopfball und netzte für das Heimteam zur Führung ein.
In der ersten Halbzeit hatte Köniz Mühe, die schnellen Angriffe (allen voran über Pululu oder über Callà) zu unterbinden. So kam Pululu (31.) nach einem tollen Pass von Stabile frei zum Abschluss, sein risikovoller Gewaltschuss flog aber über das Tor. Auch zehn Minuten später (41.) hatte Köniz Glück, als Schindler gerade noch den Schuss von Adamczyk abwehren konnte. Conus hatte sich links durchgesetzt und hinter den Rücken der Könizer Abwehr gepasst.
Nur zwei Minuten (43.) später gelang den Basler dann doch noch das 2:0 - Tausch wurde auf der linken Abwehrseite komplett alleine gelassen, so dass dieser in den Strafraum ziehen konnte und aus spitzem Winkel ins lange Eck einschob.
Erst mit diesen zwei Toren Rückstand kreierte der FC Köniz erstmals in diesem Spiel Torchancen. Osmani gelang es kurz vor der Halbzeit in der 45. Minute mit einer Doppelchance den guten Chande im Basler Tor zu prüfen, ohne jedoch erfolgreich zu sein.

Doppelwechsel ohne Effekt
Köniz musste in der Halbzeitpause etwas ändern, und es wurde gleich doppelt gewechselt. Köniz versuchte mit Naili (für Guto) und Dangubic (für Miani) die Offensivbemühungen zu intensivieren. Dieser Doppelwechsel war auch bei den Baslern nicht unbemerkt geblieben - Die U-21 Mannschaft von Basel zog sich nun weitestgehend zurück und überliess Köniz das Spieldiktat. In der 52. Minute setzte der eben eingewechselte Dangubic den schön in die Tiefe gestarteten Emurli ein, dessen Schuss ging allerdings ans Aussennetz. Die erste Druckphase der Könizer war aber von kurzer Dauer - schon bald konnte Basel wieder gefährlich vor das Könizer Tor auftauchen. Nach einem Eckball von der rechten Angriffsseite wurde Innenverteidiger Lokaj auf gut 10 Metern einfach vergessen - sein Volleyschuss traf nur die Latte. Glück für Köniz, dass dieser Ball nicht ins Tor ging, sondern wieder zurück ins Feld sprang.
Mit dem frühen dritten Wechsel (63. Neto Gomes für Boillat) hatte Köniz nun alle zur Verfügung stehenden Offensivkräfte im Spiel. Doch auch die weiteren Versuche, das Basler Tor zu erreichen, verpufften im Mittelfeld oder knapp vor dem Strafraum des Heimteams, die nun nur noch auf cleveres Verteidigen aus waren und auch keine Anstalten mehr machten, Akzente in der Offensive zu setzen.

Diese Niederlage ist aufgrund der ersten schwachen Halbzeit gerechtfertigt. Basel U-21 tat mehr für das Spiel und belohnte sich mit zwei vermeidbaren Toren. Die letzte Konsequenz und die mangelnde Entschlossenheit verunmöglichten einen weiteren Sieg für Köniz.
Doch nun gilt es dieses Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen - es verbleiben noch fünf intensive und anspruchsvolle Spiele, in welchen es gilt, die Moral der letzten Wochen aufrechtzuerhalten und das Sieger-Gen zu reaktivieren.

Telegramm
Leichtathletik-Stadion; 260 Zuschauer – Schiedsrichter: Morais.
Tore: 1:0 Stabile (20.), 2:0 Tausch (43.).

FC Basel U-21: Chande - Stabile, Lokaj (71. Zunic), Iberdemaj, Conus - Bislimi, Pepsi - Callà, Adamczyk (81. Malinowski), Pululu - Tausch (88. Rashiti).
FC Köniz: Schindler - Stauffiger, Cinquini, Tugal, Carrasco - Guto (46. Naili), Boillat (63. Neto Gomes) - Emurli, Osmani, Miani (46. Dangubic) - Makshana.

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